Familienplanung abgeschlossen: Wie kann man sicher verhüten?

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Wer sich als Paar den eigenen Kinderwunsch erfüllt hat und das Familienleben in vollen Zügen genießt, der muss sich an diesem Punkt der Beziehung erneut mit der Frage der Verhütung befassen. Informationen zu verschiedenen Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung nach abgeschlossener Familienplanung fasst unser Artikel zusammen.

Vasektomie als Verhütungsmethode

Vasektomie bezeichnet die Sterilisation des Mannes und ist daher eine der sichersten Möglichkeiten, um ungewollte Schwangerschaften in einer Partnerschaft zu verhindern. Wenn die eigene Familienplanung definitiv abgeschlossen ist und sich ein Paar keine weiteren Kinder wünscht oder Paare grundsätzlich keinen Kinderwunsch haben, kann eine Vasektomie daher als hochgradig sichere Verhütungsmethode genutzt werden. Eine ausführliche Beratung erhalten Interessierte von den Vasektomie Experten. Sie klären unter anderem zur Sicherheit dieser Methode, möglichen Risiken und dem Vorgehen beim Eingriff auf.

Grundsätzlich kann eine Vasektomie in vielen Fällen wieder rückgängig gemacht werden, falls sich hinsichtlich des Kinderwunsches zu späterem Zeitpunkt etwas ändert. Eine Garantie für den Erfolg eines solchen Eingriffs gibt es jedoch nicht, weshalb Paare ihre Entscheidung in aller Ruhe und mit Bedacht treffen sollten. Auch hierbei kann eine ausführliche Beratung sehr hilfreich sein.

Wissenswertes zur Vasektomie

Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter des Mannes durchtrennt, was in der Folge dazu führt, dass er nicht mehr zeugungsfähig ist. Damit die durchtrennten Enden der Samenleiter nicht erneut zusammenwachsen können, wird je nach Methode der Vasektomie ein Teilstück der Samenleiter entnommen. Auf die Erektionsfähigkeit und das Lustempfinden des Mannes hat eine Vasektomie keinen Einfluss, so dass Paare keine Einschränkungen bei ihrem Sexleben befürchten müssen. Der Eingriff kann in der Regel ambulant durchgeführt werden und benötigt eine Heilungsphase von etwa ein bis zwei Wochen.

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Direkt im Anschluss kann es zu leichtem Schmerzempfinden, einer Schwellung und Blutergüssen kommen. Diese klingen jedoch in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Bei einer Vasektomie muss mit Kosten in Höhe von etwa 400 bis 600 Euro gerechnet werden, die der Mann selbst zu tragen hat. Trotz dieser einmaligen Ausgabe ist eine Vasektomie langfristig eine günstige Form der Empfängnisverhütung und gilt als ausgesprochen sicher.

Welche anderen Verhütungsmethoden gibt es?

Neben der Sterilisation des Mannes kann als Verhütungsmethode auch eine Sterilisation der Frau durchgeführt werden. Im direkten Vergleich mit einer Vasektomie ist sie jedoch deutlich aufwändiger, kostspieliger und mit einem höheren Risiko verbunden. Daher bevorzugen viele Paare die Sterilisation des Mannes. Verhütung ist nach Abschluss der Familienplanung selbstverständlich auch mit klassischen Verhütungsmethoden wie dem Kondom, der Pille, Spirale oder ähnlichem möglich.

Allerdings werden hierfür dauerhaft Ausgaben fällig und die Empfängnisverhütung bleibt ein Dauerthema im Alltag und Sexleben des Paares. Wenn Paare definitiv keine weiteren Kinder haben möchten, wünschen sie sich daher meistens eine endgültige und sichere Lösung für ihre Empfängnisverhütung ohne lästige Nebenwirkungen. Genau diese Kriterien erfüllt die Vasektomie.