Stillen ist für mich ein Geschenk!

Hallo meine Lieben, ich wollte diesen Beitrag eigentlich schon vor einiger Zeit schreiben, doch wie ihr Euch sicher denken könnt, gibt es in meinem Leben als Mama und Ehefrau wichtigere Dinge als regelmäßig Blogbeiträge zu posten. Ich hoffe ihr verzeiht mir (:

Ich möchte Euch in diesem Beitrag erzählen, warum das Stillen für mich ein so großes Geschenk ist und mit welchen Schwierigkeiten ich manchmal zu kämpfen hatte und natürlich wie ich diese Schwierigkeiten dank meiner tollen Hebamme wieder in den Griff bekommen habe.

Stillen ist in meinen Augen so viel mehr als einfach nur eine Nahrungsaufnahme – es ist etwas so Schönes und Inniges, das ich einfach liebe. Nie hätte ich gedacht, dass ich mal so lange stillen würde. Wir sind zwar aktuell in der Phase „Abschied nehmen von der Stillzeit“, denn ich stille Leonie nur noch ab und zu wenn sie es wirklich braucht und noch hat mein Körper die Milchproduktion zum Glück nicht komplett eingestellt.

Bevor Leonie auf der Welt war, wurde viel über das Thema Stillen geredet. Ich wurde immer wieder gefragt; ob ich denn Stillen werde?

Ich konnte diese Frage immer nur sehr nüchtern beantworten, denn ich wusste ja überhaupt nicht, ob es denn bei mir klappt. Aber auf die Frage, wie lange ich denn Stillen möchte, habe ich immer groß getönt: „ Ich werde höchstens 6-7 Monate stillen. Danach will ich meinen Körper wieder für mich haben.“

Immer wieder habe ich auch von Mamas gelesen, bei denen es einfach gar nicht geklappt hat und wurde dadurch wirklich etwas verunsichert. Es wurden mir dann Tipps gegeben, wie es auf jeden Fall mit dem Milcheinschuss klappen wird, doch durch einen ganz speziellen Tipp habe ich mein Lehrgeld mit einigen schmerzhaften Nächten bezahlt. Doch dazu später mehr.

Man hat vor der Geburt so viel Zeit sich mit so vielen Dingen in der Theorie zu beschäftigen, doch in der Praxis sieht das Ganze einfach so anders aus. Als Leonie am 24.08.2015 um 17:45 Uhr das Licht der Welt erblickt hat und ich sie das erste Mal auf dem Arm hatte, war dass das schönste Gefühl, dass ich bisher in meinem Leben erleben durfte. Nach den ersten Untersuchungen durften wir dann direkt aufs Zimmer und dort wartete schon eine Krankenschwester auf uns, die mit mir dann das Stillen geübt hat. Das hört sich vielleicht doof an, doch auch beim Stillen macht Übung den Meister!

Ja auch Ich musste das Stillen üben. Ich hatte Glück, denn Milch war schon zu Beginn reichlich da und auch Leonie hatte das mit dem Andocken sehr gut drauf. Allerdings war sie nach der Geburt so erschöpft, dass sie nach den ersten paar Schlückchen sofort eingeschlafen ist. Nach der ersten Runde Stillen kam dann meine ganze Familie um unser kleines Wunder zu begrüßen und mit uns anzustoßen.

Stillen

Ein Ratschlag auf den ich gerne verzichtet hätte

Hier kommt jetzt folgender Tipp aus meiner Familie ins Spiel; an alle BaldMamis überlegt Euch gut, ob ihr diesen Tipp wenn er von der Familie kommt ausprobieren möchtet, ich würde es auf keinen Fall wieder tun, sondern mich NUR noch auf Tipps von Hebammen oder Krankenschwestern verlassen.

Es wurde mir von einigen aus der Familie gesagt, ich soll unbedingt ein kleines Gläschen Sekt nach der Geburt trinken, damit das mit dem Milcheinschuss perfekt klappt.

Was nach meinem kleinen Gläschen Sekt mit meinen Brüsten passiert ist, war wirklich extrem. Ich hatte danach tatsächlich das Gefühl sie würden jeden Moment zerreißen. Als ich der Krankenschwester davon erzählt habe, hat sie nur den Kopf geschüttelt und mir gesagt, dass ich das garnicht nötig gehabt hätte, da der Milcheinschuss schon passiert ist und es die Natur sowieso schon sehr gut mit mir gemeint hat.

Warum ich es trotzdem ausprobiert habe? Ich hatte einfach Angst, dass die Milch nicht reicht und es deshalb mit dem Stillen nicht klappt. Man macht sich da eben Gedanken und nach den vielen Geschichten, warum es bei einigen nicht geklappt hat, habe ich mich davon einfach verunsichern lassen.

Ich muss Euch sagen, nachdem mein Körper so heftig auf den Sekt reagiert hat, ist das Stillen plötzlich nicht mehr so leicht gefallen, denn Leonie konnte nicht mehr richtig andocken. Mich hat das sehr belastet, nachdem ja das erste Stillen so super geklappt hat und einfach wunderschön war und es dann auf einmal nicht mehr geklappt hat. Da ich auf einmal so angespannt und verkrampft war, hat es vermutlich dann erst recht nicht mehr geklappt und ich musste immer wieder die Schwester anpiepen, damit sie kommt und mir hilft.

Hilfe annehmen

Für mich war es wirklich ein schreckliches Gefühl so hilflos zu sein, einfach nicht zu wissen wie ich es „richtig“ mache. Doch zum Glück ist man im Krankenhaus nicht alleine und ich hatte immer eine Schwester oder Hebamme um mich herum, die ich anpiepsen oder direkt fragen konnte. Da das Stillen mit so extrem gefüllten Brüsten sehr sehr schwierig war und ich wirklich ewig gebraucht habe, bis ich verstanden hab wie der richtige C-Griff funktioniert.

Liebe BaldMamis versucht das doch mal davor bzw. fragt im Geburtsvorbereitungskurs mal nach (ich habe nämlich keinen besucht) ob man den C-Griff mal zeigen kann. Bei mir war es nämlich so, dass sich die Krankenschwester einfach meine Brust geschnappt hat und die dann Leonie so zurecht gezerrt hat, dass die Maus besser andocken kann. Berührungsängste hatte die gute Dame nicht (:

An- und Abdocken

Es ist doch wirklich unglaublich, wie sich diese kleinen Wesen an die Brust festsaugen können. Ich weiß nämlich deshalb noch ganz genau, wie ich das erste Mal versucht habe, Leonie abzudocken in dem ich meine Brust einfach aus ihrem Mund ziehen wollte. Das habe ich genau Einmal und dann Nie wieder so gemacht, das war mehr als nur ein kleiner Schmerz.

Mir wurde dann gesagt, dass man am besten mit einem Finger vorsichtig in die Mundöffnung des Babys fährt und dann vorsichtig das Vakuum löst, damit das Baby das Saugen unterbricht und abdockt. Als ich das dann beim nächsten Mal ausprobiert habe, war ich einfach nur erleichtert, denn es hat perfekt geklappt.

Ihr seht, ich hab da einiges nicht gewusst und bin mir nicht sicher ob es vielleicht am fehlenden Geburtsvorbereitungskurs gelegen hat, lernt man da diese Dinge?

Stillposition

Gestillt habe ich zu 90% immer im Liegen, es war einfach so unkompliziert und für mich die perfekte Postion. Da ist sicher jede Mami anders, doch für mich war es einfach immer wieder schön, das Stillen als festes Ritual mit meiner Maus zu erleben. Beim Stillen konnte nicht nur Leonie zur Ruhe kommen sondern auch für mich war es eine Auszeit mich mit ihr hinzulegen und nur die Zweisamkeit zu genießen.

Es ist so eine wunderbare Zeit gewesen und ich bin so froh, dass ich mir immer so viel Zeit fürs Stillen genommen habe, denn dadurch konnte ich so eine unglaublich intensive Bindung zu Meiner kleinen Tochter aufbauen. Ich bin mir sicher, dass auch Mamas die nicht Stillen können eine tolle Bindung aufbauen können, doch für mich war es eine ganz wunderbare Zeit.

Ab und Zu wurde natürlich auch mal im Sitzen gestillt, wenn wir zum Beispiel unterwegs waren. Allerdings habe ich ansonsten kaum andere Stillpositionen ausprobiert, ich habe zwar ein Stillkissen zu Hause und habe mir auch einige andere Postionen als Alternativen von der Hebamme zeigen lassen, jedoch gab es für mich nur das Liegen und klassische Stillen im Sitzen.

 Stilleinlagen

Da hatte ich mich im Vorfeld gut informiert und habe mich für die Stilleinlagen von Lansinoh entschieden, was wirklich die beste Entscheidung war. Ich hatte auch ein paar Gratis Proben zum ausprobieren von anderen Marken dabei, doch überzeugt haben mich nur die von Lansinoh. Ich habe da auch schon mit vielen Mamas drüber gesprochen, die auch alle die gleichen Stilleinlagen benutzt haben.Stillen2

Deshalb an alle BaldMamis, packt die unbedingt in Eure Kliniktasche, davon werdet ihr „ein Paar“ brauchen (:

Milchstau

Einen richtigen Milchstau hatte ich zum Glück Nie. Ich war zwar mal kurz davor, doch durchs sanfte Ausstreichen mit warmen Wasser unter der Dusche hat perfekt funktioniert. Deshalb kann ich zu diesem Thema keinen Erfahrungsbericht schreiben, denn davor bin ich verschont geblieben.

Wunde Brustwarzen

Davon kann ich allerdings ein Lied singen und kann Euch sagen, informiert Euch im Vorfeld, was ihr im Fall der Fälle bei wunden Brustwarzen zur Linderung verwenden möchtet. Als es bei mir der Fall war, war ich da absolut nicht gut vorbereitet. Meine Hebamme hat mir dann zwei Möglichkeiten mitgebracht, zum einen eine kühlende Kompresse und eine Creme. Ich habe beides ausprobiert und mich dann am Ende für die HPA Lanolin Creme von Lansinoh entschieden. Ich sag Euch natürlich auch warum; Nachdem man die Brustwarzen mit einer Creme oder ähnlichem eincremt, bleiben schließlich auch Rückstände zurück. Ich habe mir deshalb immer Gedanken gemacht, ob diese Rückstände für meine kleine Maus schädlich sind. Doch meine Hebamme hat mir alle Infos zur Lansinoh Creme bis ins kleinste Detail erklärt und somit habe ich ohne Bedenken die Creme benutzt. Die HPA Lanolin Creme von Lansinoh ist absolut geruchs- und geschmacksneutral und irritiert dadurch den Geruchs- und Geschmackssinn des unseres kleinen Wunders nicht. Diese Information war für mich persönlich am wichtigsten, denn genau Das waren meine Bedenken.

Ich muss sagen, dass ich ansonsten wirklich eine unkomplizierte Stillzeit hatte und bin darüber sehr dankbar! Doch auch ich wäre ohne meine Hebamme und ihre hilfreichen Tipps aufgeschmissen gewesen auch die kleinen Hilfsmittel die ich während dem Stillen gebraucht habe waren Gold wert !

Ich bin super gespannt, was ihr zu meinen Stillerfahrungen sagt und wie es Euch mit dem Stillen ergangen ist!? Habt ihr auch die Produkte von Lansinoh von eurer Hebamme empfohlen bekommen? Wie wart ihr zufrieden?

Ich wünsch Euch noch einen wunderschönen Sonntag Abend und freu mich schon von Euch zu lesen (:
xo Sandra
P.S. Lansinoh sucht eine BaldMami die ein StarterSet testen möchtet! Das StarterSet beinhaltet:

  • 1 x Creme Lansinoh® HPA® Lanolin
  • 1 x Lansinoh® Stilleinlagen 36er Verpackung
  • 1x Lansinoh® Handmilchpumpe
  • 1 x Lansinoh® Muttermilchbeutel 25er Verpackung
  • 1 x Thera°Pearl® 3-in-1 ThermoPerlen

Mitmachen ist über Instagram (Hier) oder Facebook (Hier) möglich !

 

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