Reisebericht – Sonne, Sand und Meer – Lignano Pineta

Wie Ihr ja wisst, waren wir vor einiger Zeit – leider viel zu kurz – in unserem Pfingsturlaub in Italien. 5 Tage SONNE, SAND UND MEER liegen also hinter uns – unser erster gemeinsamer Urlaub als kleine Famile!

Wir sind zwar schon seit einige Zeit wieder daheim – doch ich habe mir jetzt endlich mal die Zeit genommen, für Euch einen kleinen Reisebericht zu schreiben. Wie ist denn ein Urlaub mit Baby??

Einfach nur Herrlich!!!! Es war viel weniger anstrengend, als ich befürchtet hatte.

Aber
: Urlaub mit Baby ist natürlich ANDERS. Nicht so faul, aber dennoch erholsam und schön.



DIE ANREISE

Da wir sehr südlich in Bayern wohnen und da der Umstand, dass ich Flugangst habe kein Urlaubsziel zugelassen hat zu dem man fliegen muss, haben wir uns wieder einmal für Italien entschieden. In das Hotel in Lignano Pineta fahren wir schon 4 Jahre und waren eigentlich immer sehr zufrieden. Wir haben keine zu hohen Ansprüche, da wir die meiste Zeit nur unterwegs sind, aber trotzdem hat man einige Kriterien die einem wichtig sind. Bei mir ist es, ein tolles Frühstücksbuffet, ein sauberes Zimmer und die Nähe zum Strand sowie nettes Personal ist doch auch was feines. Leider waren 3 dieser 4 Punkte dieses Jahr eine absolute Katastrophe und ich kann Euch das Hotel einfach nicht empfehlen. Wobei ich doch so gerne eine Empfehlung geschrieben hätte.

Wir fahren im Spätsommer noch einmal nach Lignano Pineta und probieren dann ein anderes Hotel aus, das ich bei unseren abendlichen Spaziergängen ausgekundschaftet habe ! Es heißt „Hotel Anapaya“ und hat mich mit dem pinken Farbkonzept sofort an der Angel gehabt.
Aber jetzt zurück zur Hinfahrt, die wirklich super unkompliziert war. Start war 2:30 Uhr und um 7:30 Uhr waren wir auch schon am Meer. Gute 5 Stunden brauchen wir nur ans Meer, was für ein Luxus (:

DAS HOTEL

Zu diesem Punkt kann ich leider nicht viel positives schreiben, deswegen halte ich es ganz kurz. Von den 3 Sternen + , wären nach einer erneuten Prüfung bestimmt nicht mehr viele Sterne übrig (:
Meine Schwiegereltern fahren seit einigen Jahren in dieses Hotel und wir haben uns vor einiger Zeit da einfach angeschlossen. Wir waren anfangs auch zufrieden, doch mittlerweile muss ich sagen, bin ich dort einfach nicht mehr happy erst recht nicht mit Kind. Da hat man einfach noch mal ein paar Ansprüche mehr.

Qualität des Frühstücks war einfach nur grauenvoll, harte Brötchen jeweils vom Vortag, wässrige Rühreier, immer die gleiche Auswahl!

Das Zimmer, Mängel wurden einfach Nie richtig repariert und man hat immer das Gefühl es bricht einfach bald alles auseinander. Hilfe! Welchen Schock wir aufgrund kaputter Zimmerkarten erleben musste, erzähle ich Euch im Laufe des Artikels!

Einige vom Personal waren einfach nur unfreundlich und man hatte nie das Gefühl „der Gast ist König“ ! Ich erwarte keinen Kniefall, doch eine gewisse Gastfreundschaft ist mir einfach wichtig, ich möchte mich schließlich wohlfühlen, denn ein paar Euronen lässt man schließlich auch da.

SONNE, STRAND & MEER


Das Hotel ist ca. 600m vom Strand entfernt und deshalb ‚eigentlich‘ auch so perfekt für uns! Jeden Morgen nach dem Frühstück sind wir direkt an den Strand und auch erst abends wieder zurück. Das heißt unser Strandtag war immer knapp 10 Stunden lang! Empfehlung: Wir hatten die ErgoBaby 360 Trage dabei und es war einfach nur die beste Entscheidung die Trage mit zunehmen. Denn somit, mussten wir an den Strand keinen Kinderwagen mitnehmen.
Eigentlich hatten wir noch einige Ausflüge vor, doch da der Urlaub so kurz war haben wir uns einen reinen Strandurlaub gegönnt!
Wir haben über das Hotel einen Strandkorb bekommen und dieser war für 5 Tage für uns reserviert. Wir hatten unser Plätzchen in der zweiten Reihe zum Meer und es war perfekt. Leonie hat sich jeden Morgen in ihr Bade-Dress mit UV-Schutz geworfen inkl. Sonnenhut ( die Kollektion von Sterntaler ist absolut empfehlenswert!) Die nicht verdeckte Haut haben wir mit der Sonnencreme von DM eingecremt (Wir haben uns für den Testsieger von Öko-Test entschieden – alverde Sonnenbalsam für Babys 30) Die Creme basiert auf einem mineralischen Filter und legt sich wie ein Film auf die Babyhaut und dringt nicht in die Hautschichten ein, Leonie hat zwar meistens ausgesehen wie ein kleiner Schneemann (der mineralische Filter ist nämlich weiß) doch der Schutz geht einfach vor. Das Einschmieren hat ihr natürlich keinen großen Spaß gemacht, doch als sie dann gleich ans Wasser durfte, war alles wieder gut!


STRANDTASCHE


Empfehlung: Der Make-Up Pinsel ist perfekt um den Sand vom Babykörper ohne Probleme und Geweine loszuwerden. Einfach abpinseln wenn der der Sand trocken ist und alle Beteiligten sind happy (:

Das Wasser war zwar etwas frisch, doch genau richtig für eine kleine Abfrischung bei den heißen Temperaturen. Auch Leonie war mit uns im Wasser und es hat ihr unglaublich viel Spaß gemacht. Das kühle Nass, hat ihr überhaupt nichts aus gemacht, ganz im Gegenteil.

Mittags hat sie dann immer im Strandkorb ihr Mittagsschläfchen gehalten, was natürlich von Vorteil war, dass ich zu dem Zeitpunkt eine StillMami war, denn das Ganze (Essen & Trinken) lief deswegen so unkompliziert ab. Sie ist dann immer sofort an der Brust eingeschlafen.

Nachmittags stand dann wieder Sandspielen, Eisessen und Baden auf dem Programm und so ging jeder Tag einfach nur unglaublich schnell vorbei. Wir waren auch ziemlich oft nur auf ein Eis in dem tollen Café auf dem Steg.

Abends haben wir jeden Abend ein anderes Restaurant aus dem Ort ausprobiert, doch mein absoluter Favorit war das Sandrocchia, natürlich nicht nur wegen dem tollen Namen (: Das Essen dort war einfach geschmacklich mit Abstand das beste, ich hatte Spaghetti Frutti di Mare und für Leonie gab es einen Teller Rigatoni mit Tomatensoße und mein Mann hat sich für eine Pizza Diavola entschieden. Auch das Ambiente und der Service sind dort 1. Klasse.


Ansonsten sind wir danach noch immer durch die kleinen Straßen spaziert, Leonie saß in ihrer Ergobaby Trage und wir haben Eis von „der Muh“ genascht, das ein oder andere italienische Kleidungsstück geshoppt und auch der Besuch in einer Spielhölle durfte nicht fehlen. Ihr hättet Leonies Blicke sehen sollen, bei den vielen Farben und Lichtern.
Für Leonie war dieser Urlaub eine riesengroße spannende Entdeckungsreise. Sie war den gesamten Tag begeistert „in Action“- aber am liebsten war sie vorne am Meer gesessen und hat mit dem Papa Sand gespielt. Wir mussten natürlich ständig gut auf sie aufpassen – sie kann schließlich mit ihren 9 Monaten Gefahren noch kein bisschen einschätzen. Uns ist in diesem Urlaub erst so richtig bewusst geworden, wie groß „unser Baby“ schon geworden ist.

Immer wieder werden wir auch gefragt, ob wir denn auch Zeit für uns hatten in diesem Urlaub. Naja. Es war für uns kein fauler „Liegestuhl-Urlaub“. Aber wir haben uns tagsüber auch mal abgewechselt, und: Ich hatte sogar endlich mal wieder Zeit ein paar richtig schönes Klatsch- und Tratsch Zeitschriften zu lesen. Dadurch, dass Leonie den ganzen Tag an der frischen Luft war, hat sie ausgiebige Mittagsschläfchen (bis zu 3 Stunden) gemacht und hat auch sonst geschlafen wie ein Murmeltier. Somit hatten wir wirklich auch mal Zeit für uns. Und: Wir waren mit der Familie (Schwiegereltern und dem Bruder von meinem Mann mit Freundin) im Urlaub. Das war nicht nur super nett, sondern auch total praktisch.
Der Urlaub mit Baby war also ein voller Erfolg – und das obwohl ich am liebsten nach dieser einen Nacht nach Hause gefahren wäre:

DIE HORROR-NACHT

Wir hatten zwar mitbekommen, dass in unserem Hotel auch ein paar feierlustige Menschen untergebracht waren, das hätten wir auch eigentlich nicht mitbekommen, bis zu diesem einen Vorfall.
Unsere Schlafenszeit ist, wie zu Hause eben auch, immer 22 Uhr ! Wir hatten einen kleinen Fernseher im Zimmer, auf dem wir immer versucht haben noch gemeinsam einen Film zuschauen, doch vor Müdigkeit meistens keine halbe Stunde durchgehalten haben. Ich habe durch Leonie keinen sehr tiefen Schlaf, sondern spüre es sofort wenn etwas mit ihr ist. Und irgendwie wurde ich plötzlich wach, weil das ganze Zimmer in Blaulicht erstrahlte und ich dachte ich hätte komischen Geräusche im Zimmer wahrgenommen. Es war natürlich dunkel, doch ich spürte dass da irgendwas im Zimmer ist. Und da hörte ich sie, zwei männliche Stimmen die miteinander redeten. Ich bin sofort hochgeschreckt und hab Martin wach gerüttelt, und geflüstert „Schatz da ist jemand in unserem Zimmer“ Er ist sofort aufgesprungen und sagte nur ganz laut ‚HALLO?‘ dann wurde die Tür wieder aufgerissen und 2 Männer rannten aus unserm Zimmer. Martin hinter her und ich hab mich nur an mein kleines Mäuschen gekuschelt die von dem ganzen Schreck garnichts mitbekommen hat!
Ich Sags Euch, ich war völlig durch, mein Herz pochte bis zum Hals und ich konnte es in den Ohren schlagen hören. Als Martin zurück war, meinte er nur, er hätte mit den beiden geredet und es waren zwei Österreicher die sich nach dem Feiern im Zimmer vertan haben und dass deren Karte auch an unserem Zimmer funktioniert hat. Das Blaulicht im Zimmer kam von draußen, da unterhalb von unserem Zimmer eine AlkoholLeiche von der Polizei aufgesammelt wurde. Was für ein Timing. Ich hatte es am nächsten Tag an der Rezeption beanstandet doch ich wurde nur mit dem Satz“Sie müssen die Zimmertüre hinter sich fest zuziehen, damit die Türe zu ist“ abgewimmelt. Na dann (:

FAZIT

Wir haben so viel gemeinsam gelacht,
wir haben so viel gemeinsam entdeckt,
wir haben so viel gemeinsam gekuschelt,
wir haben uns so schön gemeinsam erholt.
Und die 5 Tage waren viel zu schnell vorbei.
Doch im September geht es für uns noch mal nach Italien und ich freu mich schon darauf das neues Hotel auszuprobieren ‚Hotel Anapaya‘


Eure Sandra xo

P.S. Der einziger Nachteil am Urlaub mit Baby: Ich bin nicht so schön braun geworden wie früher, denn natürlich verbringt man die meiste Zeit im Schatten.

5 thoughts on “Reisebericht – Sonne, Sand und Meer – Lignano Pineta

    1. Ist eine Spiegelreflexkamera von Canon (: Das genaue Modell müsste ich nachschauen, wenn Du es wissen möchtest ? (: glg Sandra

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